Kurzübersicht: Dieser Artikel stellt die Anker SOLIX Solarbank Max vor – ein 7-kWh-Heimspeichersystem für große Dach-PV-Anlagen. Als All-in-One-Hybrid-System überzeugt es mit 10 kWp PV-Eingang, 3 MPPT, 10.000 Ladezyklen, Plugin Power 2.0 für einfache Installation, 3.680 W Notstromversorgung, KI-gestütztem Energiemanagement und sieben Sicherheitsebenen. Die Kapazität ist stufenlos bis 42 kWh erweiterbar und ideal für Einfamilienhäuser mit einem Jahresverbrauch von 4.000–10.000 kWh.

1. Vom Balkonkraftwerk zum Heimspeicher: Was ist die Anker SOLIX Solarbank Max?

Die Anker SOLIX Solarbank Max ist da: Die neu vorgestellte Solarbank Max ist nicht einfach nur eine größere Version der Solarbank 4 Pro. Sie unterstützt bis zu 10 kWp PV-Eingangsleistung, 3 Hochvolt-MPPT, 7 kWh Speicherkapazität und bis zu 4,6 kW AC-Ausgangsleistung in Deutschland. Damit positioniert sich die Solarbank Max weniger als klassischer PV-Speicher, sondern vielmehr als All-in-One-Hybrid-Heimspeichersystem für Einfamilienhäuser und größere Dach-PV-Anlagen. Während klassische Heimspeichersysteme häufig mit einer aufwendigeren Installation und höheren Installationskosten verbunden sind, setzt Anker bei der Solarbank Max zusätzlich auf Plugin Power 2.0. Mit einer stärker an den Bedürfnissen der Nutzer orientierten Funktionsgestaltung und einer vereinfachten Installationsweise soll der Einstieg in einen leistungsfähigen Heimspeicher einfacher werden.
Doch was kann die Anker SOLIX Solarbank Max alles? In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Funktionen und Besonderheiten genauer an.

2. 10 kWp PV, 3 MPPT und 7 kWh Speicher: deutlich mehr Energie für das Eigenheim

Der Strombedarf eines Einfamilienhauses liegt in der Regel deutlich höher als der einer Wohnung. Wer einen möglichst großen Anteil seines Solarstroms selbst nutzen möchte, profitiert daher von einer größeren PV-Leistung und entsprechend mehr Speicherkapazität. Genau hier unterscheidet sich die Solarbank Max deutlich von klassischen Balkonkraftwerk-Speichern.
Auf der PV-Seite unterstützt die Solarbank Max 4 bis 20 Solarmodule und bis zu 10 kWp PV-Eingangsleistung. Nach Angaben von Anker SOLIX sind damit – je nach Anlagenkonfiguration und Standortbedingungen – bis zu rund 10.000 kWh Solarertrag pro Jahr möglich. Die 3 Hochvolt-MPPT ermöglichen zudem eine getrennte Regelung verschiedener PV-Strings und sind damit besonders für Dächer mit unterschiedlichen Ausrichtungen oder teilweiser Verschattung interessant. Für die optimale Systemkonfiguration empfiehlt Anker SOLIX insgesamt 12 Solarmodule: Jeweils 4 Module werden in Reihe an einen der drei MPPT-Eingänge angeschlossen.
Beim Speicher startet die Solarbank Max mit 7 kWh Kapazität. Mit bis zu fünf BP7000-Erweiterungsbatterien lässt sich das System schrittweise auf bis zu 42 kWh ausbauen. Damit bleibt genügend Spielraum, wenn der Strombedarf später beispielsweise durch eine Wallbox, eine Wärmepumpe oder weitere elektrische Verbraucher steigt.

Im Standardbetrieb kann die Solarbank Max über eine Schuko-Steckdose mit 800 W betrieben werden. Nach fachgerechter Installation und Freischaltung durch eine Elektrofachkraft sind über einen Wieland-Anschluss bis zu 3.500 W AC-Leistung möglich – rund 4,4-mal so viel wie bei einer klassischen 800-W-Balkonsolarlösung. Nach Berechnungen von Anker SOLIX kann diese Leistung bei einem Haushalt mit rund 5.000 kWh Jahresverbrauch mehr als 99 % des typischen Leistungsbedarfs abdecken; die mögliche jährliche Stromkostenersparnis gibt Anker SOLIX mit bis zu rund 3.149 Euro an. Bei einer festen Verdrahtung sind in Deutschland sogar bis zu 4.600 W AC-Ausgangsleistung möglich.

3. Plugin Power 2.0: vom aufwendigen Heimspeicher zur einfacheren Installation

Klassische Heimspeichersysteme erfordern häufig eine aufwendigere Verkabelung und die Installation mehrerer aufeinander abgestimmter Komponenten. Das erhöht nicht nur den Installationsaufwand, sondern auch die Kosten für die Elektroinstallation. Mit Plugin Power 2.0 verfolgt Anker bei der Solarbank Max einen anderen Ansatz: Das All-in-One-System wird mit einem vereinfachten Konzept für die elektrische Einbindung kombiniert.
Im Mittelpunkt steht ein bereits vorhandener 16A-Stromkreis, der ausschließlich für das Speichersystem genutzt wird. Sind die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, kann eine Elektrofachkraft die vorhandene Schuko-Steckdose gegen einen Wieland-Anschluss austauschen und das System anschließend installieren und freischalten. Dadurch soll sich der notwendige Umbau gegenüber klassischen Heimspeicherlösungen deutlich reduzieren.
Für die Sicherheit überwacht der Anker SOLIX Smart Meter 2 den Strom auf dem entsprechenden Stromkreis in Echtzeit. Erkennt das System eine mögliche Überlastung, wird die Ausgangsleistung der Solarbank Max automatisch reduziert, sodass der Strom unterhalb des vorgesehenen 16-A-Grenzwerts bleibt.
Nach internen Berechnungen von Anker SOLIX kann Plugin Power 2.0 die Installationskosten um bis zu 80 % reduzieren. Anker nennt zudem eine mögliche Amortisationszeit von rund 2,6 Jahren und einen etwa dreimal höheren ROI gegenüber klassischen Heimspeicherlösungen. Die tatsächlichen Werte hängen jedoch von der vorhandenen Elektroinstallation, der PV-Anlage und dem individuellen Stromverbrauch ab.

4. 10.000 Ladezyklen: ein Speicher für langfristige Nutzung

Ein Heimspeicher ist eine langfristige Investition – entsprechend wichtig ist die Lebensdauer der Batterie für die Wirtschaftlichkeit des gesamten Systems. Die Solarbank Max setzt auf 314-Ah-LFP-Zellen, ist für 10.000 Ladezyklen bei 100 % DoD ausgelegt und verfügt über 10 Jahre Garantie.

Mit der zunehmenden Verbreitung dynamischer Stromtarife verändert sich auch die Nutzung von Heimspeichern. Neben dem klassischen Speichern von Solarstrom am Tag und der Nutzung am Abend kann die Batterie bei niedrigen Strompreisen aus dem Netz geladen und während teurer Tarifzeiten wieder entladen werden. Die Auslegung auf 10.000 Ladezyklen und 7 kWh Speicherkapazität ermöglicht der Solarbank Max auch häufigere Nutzungsszenarien mit bis zu zwei Lade- und Entladezyklen pro Tag und verbindet damit eine hohe Energienutzung mit langfristigem Einsatz.

5. 3,68 kW Backup-Leistung: zuverlässige Versorgung bei Stromausfall

Die Anker SOLIX Solarbank Max verfügt über einen separaten Off-Grid-Backup-Ausgang. Im Inselbetrieb können daran handelsübliche Mehrfachsteckdosen angeschlossen werden. Der Ausgang liefert bis zu 3.680 W Dauerleistung – rund dreimal so viel Backup-Leistung wie die 1.200 W der Solarbank 3 Pro. Damit können bei einem Stromausfall wichtige Verbraucher wie Kühlschrank, Router, Computer oder Beleuchtung weiter versorgt werden. Im USV-Betrieb beträgt die von Anker angegebene Umschaltzeit 0 ms. Bei einem Netzausfall kann das System damit ohne Unterbrechung auf Batterieversorgung umschalten und angeschlossene kritische Verbraucher kontinuierlich weiterbetreiben.
Auch im Netzbetrieb kann der separate Off-Grid-Ausgang wichtige Verbraucher mit bis zu 3.680 W versorgen. Gleichzeitig stehen über den netzgekoppelten Ausgang zusätzlich bis zu 1.320 W für den Haushalt zur Verfügung. Zusammen ergibt sich damit eine AC-Leistung von bis zu rund 5.000 W. Die verfügbare Leistung wird abhängig vom aktuellen Bedarf dynamisch zwischen beiden Ausgängen verteilt, wobei der Off-Grid-Ausgang priorisiert wird. So lässt sich die verfügbare Solar- und Speicherenergie möglichst effektiv im Haushalt nutzen.

6. AI EMS: Dein Zuhause intelligent mit Energie versorgen

Die Solarbank Max ist mit Anker Intelligence und einem KI-gestützten EMS ausgestattet. Das System kann PV-Erzeugung, Haushaltsverbrauch und aktuelle Strompreise in die Lade- und Entladestrategie einbeziehen. Bei ausreichend Solarstrom wird überschüssige Energie bevorzugt gespeichert. Wird für die kommenden Stunden eine geringere PV-Erzeugung erwartet, kann das System seine Energiestrategie entsprechend anpassen. In Verbindung mit dynamischen Stromtarifen lässt sich die Batterie außerdem in günstigen Tarifzeiten aus dem Netz laden und bei hohen Strompreisen gezielt nutzen. Laut Anker SOLIX unterstützt die Energieplattform inzwischen schon mehr als 870 dynamische Stromtarifmodelle.

Für die Smart-Home-Integration bietet die Solarbank Max ein offenes Ökosystem. Die Solarbank Max unterstützt Home Assistant, Open API und Modbus und kann unter anderem mit SG-Ready-Wärmepumpen, EV-Chargern und Smart Plugs verbunden werden. Über die offizielle Home-Assistant-Integration lassen sich zudem individuelle Automationen erstellen und der Speicher mit weiteren Smart-Home-Geräten verknüpfen. So wird die Solarbank Max nicht nur zum Stromspeicher, sondern zu einem Bestandteil des gesamten Energiemanagements im Zuhause.

7. Sieben Schutzebenen: Sicherheit für einen dauerhaft installierten Heimspeicher

Als dauerhaft installierter Heimspeicher legt die Solarbank Max einen besonderen Schwerpunkt auf Sicherheit. Das System kombiniert sieben Schutzebenen: Auf Softwareebene überwacht Anker Intelligence Zellen und elektrische Komponenten rund um die Uhr und kann bei Auffälligkeiten frühzeitig reagieren. Auf Batterie- und Elektroebene sorgen unter anderem ein automatischer Überstromschutz, Maßnahmen zur Vermeidung thermischen Durchgehens sowie hochisolierende Materialien für zusätzliche Sicherheit.
Auch konstruktiv ist die Solarbank Max auf einen langfristigen Einsatz ausgelegt. Dazu gehören IP66-Schutz und C5-M-Korrosionsschutz sowie eine Notentlüftung und ein integriertes Brandschutzmodul. Damit ist die Solarbank Max nicht als temporärer mobiler Speicher konzipiert, sondern als dauerhaftes Energiesystem für den Einsatz im Eigenheim.

8. Für wen ist die Anker SOLIX Solarbank Max interessant? 

Die Solarbank Max richtet sich vor allem an Eigenheimbesitzer, die eine größere Dach-PV-Anlage planen und höhere Anforderungen an Speicherkapazität, Leistung oder spätere Erweiterbarkeit haben. Besonders interessant ist sie für:
  • Eigenheimbesitzer, die eine neue Dach-PV-Anlage mit Speicher planen Besonders geeignet für PV-Anlagen im Bereich von etwa 5–10 kWp.
  • Haushalte mit höherem Stromverbrauch Zum Beispiel bei rund 4.000–10.000 kWh Jahresverbrauch oder künftig zusätzlichem Bedarf durch Wärmepumpe, E-Auto oder Wallbox.
  • Nutzer, die den Installationsaufwand klassischer Heimspeicher reduzieren möchten Das All-in-One-Konzept und Plugin Power 2.0 sollen Geräteaufwand, Verkabelung und notwendige Installationsarbeiten vereinfachen.
  • Haushalte mit künftig wachsendem Energiebedarf Die Speicherkapazität startet bei 7 kWh und lässt sich je nach Bedarf schrittweise auf bis zu 42 kWh erweitern.

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